Lyrische Prosa: Sich die Seele aus dem Leib schreiben

Oft ist es irgendwie seltsam taub zwischen meinen Ohren. Da ist dann nur ein Grundrauschen, ein stetiger Lärmpegel, der das Nervenkostüm reizt, aber keine Worte, die sich zu Sätzen ketten und auffädeln lassen, um aus dem Hintergrundrauschen Sinn zu extrahieren. Und dann lichtet sich das kaugummigraue, klebrige Dickicht der chaotisch durch die Synapsen rauschenden Buchstaben…